Seit dem Bau unserer Biogasanlage 2007 können wir aus nachwachsenden Rohstoffen sowie energetisch verwertbaren Abfallstoffen besonders umweltschonend und CO²-neutral Energie herstellen. Die Wärmenutzung erfolgt bereits im Verwaltungsgebäude, in der Werkstatt sowie im Melk- und Abkalbebereich. Außerdem versorgt die Biogasanlage unsere betriebseigenen Wohnungen in Leschen.
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) unterstützt die Dynamik und wirtschaftliche Vitalität ländlicher Gemeinden durch Maßnahmen für die Entwicklung des ländlichen Raums (die sogenannte zweite Säule).
Die Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums verstärken die Wirkung der Marktmaßnahmen und der Einkommensstützungen im Rahmen der GAP durch Strategien und Finanzmittel für den EU-Agrarlebensmittelsektor und die EU-Forstwirtschaft sowie für den Umweltschutz und das Wohlergehen der ländlichen Räume allgemein.
Die drei langfristigen Ziele der Entwicklung des ländlichen Raums für den Zeitraum 2014-2020 sind:
Mit unserem Investitionskonzept aus dem Jahr 2019 haben wir versucht, die Genossenschaft noch wirtschaftlicher aufzustellen, um langfristig die Ertragskraft und die Arbeitsplätze im Unternehmen zu sichern. So soll die Trocknung/Belüftung (TVH4) uns mehr Flexibilität während der Ernte schaffen. Ein Belüftungsboden ermöglicht uns dabei das Trocknen/Belüften fast aller selbst angebauten Kulturen. Die Erweiterung der Futterlagerung durch ein weiteres Hochsilo (TVH2) wird die Qualität und Genauigkeit bei Zukauffuttermitteln sichern. Und Investitionen in mobile Technik werden uns helfen die aktuellen gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und Betriebssicherheit in der Innenwirtschaft zu gewährleisten. So kann die Tierproduktion auf einen neuen Hoflader( TVH3) zugreifen und anfallende Arbeiten zügig erledigen. Im Pflanzenbau besteht nun die Möglichkeit, die im Betrieb auszubringende Gülle mit Hilfe der neuen Grubber- und Schlitztechnik (TVH1) effizient in den Boden einzuarbeiten.
Mit der Umsetzung des Vorhabens "AL.3 umweltschonende Produktionsverfahren des Ackerfutter- und Leguminosenanbaus" konnte durch den ganzjährigen Wachstumsprozess der Ackerfutterpflanzen die Nährstoffauswaschung eingedämmt und ein Nitratrückhalt erreicht werden. Außerdem bewirkte die ganzjährige Bedeckung eine Bodenstabilisierung und dient somit dem Erosionsschutz. Weiterhin wurde ein Beitrag zur Bodenfruchtbarkeit durch besonders nachhaltige Produktionsverfahren auf den geförderten landwirtschaftlichen Flächen geleistet.